„Covern“ und die „hohe Kunst“?


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (No Ratings Yet)
Loading...

Warum sollte ich einen Sänger nachmachen?

Einen Song „covern“ nennen das Musiker. Das kommt aus dem Englischen und bedeutet, den Song so genau wie möglich zu kopieren. Wozu soll das gut sein? Ist das nicht „billig“?

„Ich sing lieber meinen eigenen Stil und mache meine eigenen Songs. Das ist doch die hohe Kunst?“

Schön… Allerdings ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und auch die großen Stars und „Wunderkinder“ haben ihr Können meist fleissig trainiert. Ohne das wird der „eigene Stil“ doch meist sehr einseitig und langweilig.

Hervorragende Lernmethode

kid-rock-78051_640

Eine sehr gute Methode, etwas zu erlernen, ist, es sich bei einem Könner abzuschauen. Wer viele verschiedene gute Sänger nachsingt, und versucht, Ihre Phrasierungen genau wiederzugeben, der eignet sich so nach und nach die von ihnen verwendeten Pop-Stilmittel an, die den Gesang interessant und ausdrucksstark machen.

Wer David Coverdale genauso gut nachsingt wie Bon Jovi, aber auch Robbie Williams, Ed Sheeran oder Bruno Mars gut rüberbringt, der wird mit diesen Fähigkeiten sicher auch einen eigenen Stil entwickeln können. Und der klingt dann sicher nicht mehr langweilig.

Gleiches gilt natürlich auch für Frauenstimmen: mögliche Vorbilder wie Janis Joplin oder Madonna, oder aber auch Katie Perry, Jessie J oder Pink. Da lohnt sich das „Covern“!